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Moin ihr,

ich habe ml eine Einordnungsfrage um meinen Standpunkt zu überdenken:

Ich habe meine spezielle Meinung über die rechtsbraune Partei die uns allen auf die Nerven geht. Ich habe meine Bezeichnung für diese Partei.

Wenn mir wer sagt, das es Menschen in dieser Partei gibt die den Rechtsruck nicht gut finden, aber nichts tun (im Sinne von austreten, eigene Partei etc.) - legitimieren diese Menschen doch das Handeln und die Aussagen und gleichzeitig damit das rechte Gedankengut und sind faktisch mit Schuld am Agieren dieser Partei.

Ist an dieser Sichtweise etwas zu überdenken? Haut mal raus..wie seht ihr das?

Rant 

@Hawkinger

Die AfD ist auch nach objektiveren Maßstäben wie Professor Umberto Ecos 14 Kennzeichen des Ur-Faschismus, beruhend auf seinem gleichnamigen Essay, eine faschistische Partei, die verboten gehört:
youtube.com/watch?v=HbQiB9a_bj

(OK, das Video hab ich vor über 3 Jahren oder so gemacht, daher sind die Zitate älter aber es ist eher schlimmer geworden).

Ceterum censeo AfD esse delendam.

@Hawkinger Und wer Mitglied einer rechtsextremen faschistischen Partei, die vom VS überwacht wird etc, ist, ist Rechtsextremist*In oder Faschist*In.

@Frank
Ich danke dir für deine Sichtweise.
Mir geht es nicht drum Recht zu haben, sondern evtl. Fehler in meinem Denken zu sehen.

Nichtsdestotrotz gebe ich dir Recht, denn das ist auch meine Sicht.

@Hawkinger Daher find ich Professor Umberto Ecos 14 Kennzeichen ja ganz praktisch als "Checkliste". Einfaches Instrument. Und da kriegt die AfD 100% Fascho-Score, womit auch relativ objektiv klar ist, was das für ne Bande ist.

@Hawkinger
Ich bin da deiner Meinung.

Diese Ausrede lasse ich höchstens ganz für die Anfangsphase der AfD gelten. Aber seit Jahren ist die Partei so eindeutig rechtsradikal und in Teilen faschistisch, dass es nun wirklich jeder noch so naive Mensch mitbekommen haben muss.

Selbst wenn es in der AfD keinen weiteren Rechtsruck geben sollte, ist die Partei doch schon seit langem ultrarechts. Es gibt unterschiedliche Nuancen an kackbraun, aber es bleibt kackbraun.

Wer heute noch in der AfD ist, ist für mich rechtsradikal. Und nein, nicht ich stelle den Menschen in die rechte Ecke. Der stellt sich selbst in die rechte Ecke.

@Hawkinger
Ohne Themenzusammenhang: für mich wäre das "Warum" ausschlaggebend. Manche Menschen bleiben in einer Situation/Firma/Partei/Land/etc absichtlich drin, um etwas zu bewegen und zu verändern. Für mich wäre der Kampf für mein "Warum" wichtiger, als wegzurennen und Cancel Culture zu befeuern und die Menschen ohne Kontra zu hinterlassen.

@tpheine @Hawkinger
Gut, aber auch wenn ein AfD-Mitglied seinen Einfluss nutzen würde und die Partei ein kleines bisschen weniger rechts machen würde, wäre die AfD immer noch eine rechtsradikale Partei. Rassismus und rechte Ideen sind doch geradezu der Markenkern der AfD.

@zwetschgnknoedl
Es ging nicht um die Partei und den Umgang mit dieser.
@Hawkinger

@tpheine
Darum ging es mir eigentlich auch nicht. Ich versuch mal, meine Gedanken besser zu formulieren:

Ich verstehe die Frage von @Hawkinger so: Inwiefern darf man ein einzelnes Parteimitglied für das Handeln und die Aussagen der Partei verantwortlich machen?

Es gibt wohl in jeder Partei interne Auseinandersetzungen, mit deren Ergebnis nicht jedes Parteimitglied einverstanden ist. Natürlich wird man nicht wegen jeder Meinungsverschiedenheit gleich aus der Partei austreten, sondern erst mal versuchen, für die eigene Meinung zu kämpfen. So wie du es beschrieben hast.

Aber das hat doch auch Grenzen. Wenn es um zentrale Entscheidungen geht, die ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann oder die Parteilinie komplett meinen Werten widerspricht und es keine Chance zur Änderung gibt, dann verlasse ich besser die Partei.

Ich finde schon, dass man mit einer Parteimitgliedschaft seiner Partei in den zentralen Fragen zustimmt und dann auch dafür mitverantwortlich ist.

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