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Wenn ich noch 1 x lese, wir sind nicht relevant, dann werf ich was!

Niemensch wird gezwungen das zu nutzen. Andersherum bin ich nicht gezwungen, Leute zu lesen, die das wofür ich mich einsetze, als unwichtig bezeichnen.

Es gibt hier andere Vorteile, als eine durch Algorithmen gesteuerte Reichweite, mit der sich Ruhm und Werbegeld verdienen lässt.

Z.B.:
Interaktionen
Weniger Hass und Gewaltandrohungen
Unabhängigkeit
Selbstermächtigung
Dezentralität und Interoperabilität

Ich mute jetzt Jan Böhmermann, auch wenn ich dadurch diese hoch gepriesene Sendung, die vll irgendwann kommen mag, verpasse.

Danke an alle, die sich hier einbringen. Ihr seid mehr, als ein kleiner Posten in einer Kosten-Nutzen-Rechnung.

Hätte nicht gedacht, dass ich so einen Nerv treffe.
Bin für heute aus dem Fedi raus und lese dann morgen, was noch so passiert ist.
Allen einen schönen Nachmittag/Abend noch.

@PepitoStronzo
Er schreibt in unregelmäßigen Abständen in verschiedenen Varianten, wir müssten relevanter werden und das spült es mir dann zig Mal durch die Timeline.

Er ist nur ein sehr reichweitenstarkes Beispiel von "Promis", die noch nicht lange hier sind und mir nur durch Mäkeln und Einbahnstraßenkommunikation auffallen, welches mich persönlich aber besonders stört, weil viele so gut finden, dass gerade die ZDF-Instanzen wegen seiner Sendung aufgebaut werden.

@ueckueck
Die Neuen dürfen nicht meckern, die Ureinwohner dürfen dagegen meckern?

Was ist an Böhmermanns Aussage Gemecker? Ich lese daraus seine Absicht und/oder Wunsch. Liest du da eventuell schon raus, dass alles bisherige in seinen Augen irrelevant war?

Es ist für Neuankömmlinge, auch Nicht-Prominente oft schwer Fuß in einer Community zu fassen, in der Altbewohner:innen eine Deutungshoheit für sich reklamieren.

@PepitoStronzo

@stefan
Meckern dürfen alle.
Problem ist, dass ich seit Jahren mit dem "Relevanz-Argument" zu tun habe und es mir zum Hals raus hängt.
Im speziellen Fall Böhmermann empfinde ich die Kommunikation schon lange als von oben herab und ja, ich lese seine Nachrichten sehr wohl so, dass alles, was bis jetzt passiert ist, eben irrelevant ist.
Mir ist klar, dass es schwer ist, in einer neuen Community Fuß zu fassen und dass der Blick von außen bzw. von Leuten, die noch nicht lange da sind, Probleme aufzeigen kann, die "alte Hasen" nicht mehr sehen.
Ich habe mich auch immer und vor allem in den letzten Wochen sehr bemüht, neuen Leuten hier zu helfen. Es ist toll, wenn hier mehr Menschen und Meinungen zusammen kommen.
Mir geht es überhaupt nicht um neu vs. alt. Mir geht es darum, dass ich nicht mehr hören kann, das wofür ich mich einsetze sei nicht relevant.
@PepitoStronzo

@ueckueck +1
Genau das ist das "von oben herab": erst wenn ich da bin, hat es Relevanz - was für ein Bullshit
@stefan @PepitoStronzo

@crossgolf_rebel

a) Es geht ihm da doch eher um ein Ausstrahlen nach außen, als um die Bewertung dessen, was hier „im“ Fediverse passiert.

b) Ich find ihn ja oft etwas nervig und folge ihm deshalb nicht. Das hat bei mir zum Glück bisher dafür ausgereicht, dass ich weitgehend meine Ruhe habe.

@ueckueck @stefan @PepitoStronzo

@perspektivbrocken
a) Da hast du vermutlich einfach Recht.
b) Hat bei mir eben nicht mehr gereicht. Aber ich sehr die Beiträge in der Mod-Oberfläche spätestens eh wieder, wenn ich die Empfehlungen frei schalte^^'
@crossgolf_rebel @stefan @PepitoStronzo

@LasseGismo
Na ja, ich habe ihm eine Weile nicht gefolgt und trotzdem viele Beiträge mehrmals gesehen und dann bin ich ihm kurz gefolgt und jetzt eben der Mute, weil ich beim durchscrollen meinem Home-Timeline eben doch viel von ihm gelesen habe.
Ist glaube ich bei großen oder sehr interaktiven Accounts, die eins nerven, glaube ich eh besser, als nur nicht folgen.
@crossgolf_rebel @stefan @PepitoStronzo

@ueckueck
Meiner Ansicht nach ist hier jede:r für die eigene Timeline weitestgehend selbst verantwortlich @PepitoStronzo

@stefan
Jap, deshalb jetzt mein Mute.
Ich nutze sowas wie Muten und Blocken ja eigentlich auch viel zu selten, da ich an mein Profil einen gewissen Öffentlichkeitsanspruch habe.
Oft hilft es, Leuten einfach nicht zu folgen. Aber manchmal werden diese so oft geteilt, dass muten besser ist.
Nach einer Auseinandersetzung wurde auch ich schon genau deshalb von einem anderen Account (mit Ankündigung) gemutet, weil wir einfach ein zu ähnliches Netzwerk hatten und mich der Account eben wirklich nicht mehr lesen wollte.
Schon gut, dass das alles so genau festgelegt werden kann.
@PepitoStronzo

@ueckueck @nacho @PepitoStronzo
Auffällig finde ich auch, wenn gerade bevorzugt von denen, die sich hier für achso relevant halten, dann nur so Inhalte auf dem Niveau kommen im Sinne von "Hihi, ich drücke jetzt auf Tröt!"

@caos
Glaube tatsächlich "witzige" Beiträge bekommen i.d.R. mehr Likes und wenn du Likes mit Relevanz gleich setzt, hat das in dieser Logik hin.
Obwohl, gerade die besten Gags von frumble haben oft die wenigsten Likes. Ist nur gerade ein Account, der eine breite Spannweite zwischen Infobeiträgen und Witzen hat, der mir einfällt.
Ach ich verstehe es doch auch nicht.
@nacho @PepitoStronzo

@ueckueck @caos @PepitoStronzo Also soweit ist meine Timeline ein guter Mix und relevant für mich 🤷

@ueckueck

Aaach Böhmermann voll auf Kurs seiner Geldgeber. Übelst. Reg dich nicht auf. So was Ähnliches habe ich letzt im BR gehört.

Die Relevanz von Böhmermann ist auch relativ.
Es ist eben eine andere Perspektive. Er ist privilegiert, noch.

@ShutDownSofie
Musste mir nur kurz Luft machen.

Weiß ja eigentlich, dass du Recht hast.

Ich mute ja so gut wie nie, aber das war gerade echt notwendig. Sein Kram wird so oft geteilt.

@ueckueck danke für deine Worte! Das kam mir irgendwie auch weird vor. Ich mags hier sehr gern und bin sehr froh hier zu sein :)

@Lola
Gerne. Musste eigentlich nur kurz meinen Unmut kund tun.
Und es ist sehr schön, dass du hier bist und dich wohl fühlst. Ich freue mich so über meine bunte Timeline und die vielen Gespräche, das ist einfach richtig wertvoll.

@ueckueck ich würde auch gerne wissen, was er mit Relevanz meint. Welche Hoffnungen er wohl mit dem Fedi verbindet?

Für mich war zu lange Größe auch ein Selbstzweck. Ich konnte mir die Frage "Warum möchte ich eigentlich, dass das Fediverse groß wird?" selbst nicht so recht beantworten. Ich bekomme kaum noch mit, was antirassistische Orgas so machen. Das finde ich schade.

Über Böhmis Gedanken hinter seinem Relevanz Post kann ich nur spekulieren. Vielleicht geht das Wort "gemeinsam" seines Posts auch unter?

@tommy
Habe immer mal bei ihm rein gelesen und ihn insgesamt eher negativ wahrgenommen.

Das hat bei mir jetzt einfach gereicht.

Ich glaube, du spricht da etwas sehr Wichtiges mit der Größe als Selbstzweck an.
Es ist diese kapitalistisch geprägte Denkweise des "immer mehr", die mich oft stört.
Ich bin ja für ein Wachstum des Fediverse, weil ich denke, dass es vieles bereichert, wenn hier mehr unterschiedliche Menschen sind, aber nicht um jeden Preis.

Für Social Media wird aber oft die pure Reichweite in Folgenden, Likes etc. als Maßstab angesetzt. Das sind auch am Ende die Zahlen, die auf den Walled Gardens für Werbeverträge oder Kampagnenerfolge herhalten müssen. Der wahre Impact liegt mMn aber im Austausch. Wie du schreibst, eben im Lesen von spannenden Gruppen oder Gesprächen wie hier gerade.

Habe noch eine praktische Nachfrage: Wie intensiv nutzt du Listen? Ich werde meine mal wieder besser aufräumen und mehr nutzen, da ich die sehr praktisch finde.

@ueckueck ich nutze Listen gar nicht. Habe einfach noch nicht angefangen meine Hometimeline in Listen aufzuteilen.

@tommy
Kann die nur empfehlen.
Werde meine jetzt auch wieder mehr nutzen, weil ich für mich hier wichtig gewordene Menschen oft übersehe, die nicht auf meinem Heimatserver sind. Denn die Lokale Timeline lese ich sehr oft und die Home-Timeline ist auch nach Aufräumversuchen noch zu groß.

@tommy @ueckueck

Ich kann die Frage beantworten.
Ich nutze Twitter um in meinen Interessensgebieten informierter übers aktuelle Geschehen zu sein.
Das geht nur, wenn meine Interessensgebiete auf der Plattform ähnlich divers und in einem gewissen Umfang vertreten sind.

Ich nutze es auch um mit verschiedenen Entitäten in Kontakt zu treten. Klappt nicht, wenn nicht auf der Plattform.

Beides klappt besser je mehr Leute vorhanden sind bzw. eine signfikante öffentliche Relevanz vorliegt.

@KitKat @ueckueck ja das ist der Netzwer-Effekt. Leute sind da, weil andere da sind.

@tommy
@KitKat
Sehe das so:

Was für euch relevant ist (fiktives Beispiel Modetrends & Marvel-Filme) kann für mich irrelevant sein.
Aus individueller, lesender Sicht also schwierig & nur über mehr verschiedene Leute oder passende Interessen zu lösen.

Systemisch kommt neben der Themenvielfalt, die sich glaube viele wünschen, noch die Frage nach der Reichweite für "Promis" dazu & ob das gewollt ist.
Will ein dezentrales System Accounts mit 100k Folgenden? Sollte der Account dann allein wegen dem Traffic eine Single-Acc-Instanz sein? Bei wie vielen sind solche Accounts, die wegen der Größe nur Senden, erwünscht, wenn der Fokus bis jetzt auf Vernetzung lag? Ist diese Frage wichtig?
Wie hilfreich ist es, Menschen implizit zu sagen, sie seien irrelevant, indem ich sage, dass Relevanz erreicht werden muss (zu Relevanz hier ausfürhlich dresden.network/@ueckueck/1083)?

Ich verstehe das mit den fehlenden Themen.
Meiner Erfahrung nach ist das nur oft nicht, was viele bei dem Relevanz-Argument meinen.

@ueckueck

🎶 Buzz, Buzz... wir brauchen Buzz.

'Türlich, 'türlich, sicher Digga
'Türlich, 'türlich. is alles klar?!
'Türlich, 'türlich, sicher Digga
'Türlich, 'türlich, seid ihr da?🎶

um es sehr frei mit das Bo auszudrücken.

@ueckueck
Je mehr Reichweite man beim Angrybird hat desto schneller fliegt einem die Sch* in Form eines Shitstorms um die Ohren. Oder man bekommt ständig RFH. Ich war 10 Jahre auf Twitter unterwegs und hab mir eingeredet ich hab es im Griff und alles ist gut. Nichts hat man dort im Griff. Twitter und seine Algorithmen haben seine Nutzer im Griff. Und die großen Accounts mit ihrem Geltungsbedürfniss ind ihrem Drang nach Likes und RTs. Das ist hier anders und das ist auch gut so.

@t0fur0cker
Ja, bei 10 Jahren sammelt sich sicher viel an.
Wenn ich daran denke, was ich in meinen paar aktiven Jahren da schon bekommen habe. Puh.
Danke für s kurze Teilen deiner Geschichte.

@ueckueck Gerne. War ja weniger eine Geschichte als vielmehr Gedanken die mir spontan durch den Kopf gingen. Meine Geschichte über Twitter wäre wesentlich länger 😄

@t0fur0cker
Glaub ich auf s Wort!
War mir bei der Formulierung nicht ganz sicher, fand die persönliche Erfahrung von dir zu lesen aber gerade einfach schön (auch wenn der Inhalt eher unschön war).

@ueckueck ah das Relevanzargument. Manche Leute gehen davon aus, dass es genau einen Space geben müsste, in dem alle miteinander kommunizieren (können).

ich fände viele parallele Spaces, die *alle* kaum "relevant" sind besser

@kami_kadse Genau dies!! Als müsste sich etwas "durchsetzen". Wenn ich den (Werbe)Feed von jmd abonieren möchte, geh ich zu Twitter. Mich stört auch, wenn jmd sagt, im Fediverse würde noch der oder der Account "fehlen". Wer Lust hat auf authentische Interaktion, findet schon her und bleibt dann auch @ueckueck

@kami_kadse @ueckueck da stimme ich voll und ganz zu! Den Gedanken hatte ich schon vorhin, aber noch nicht genügend Kaffee intus, um ihn auch zu formulieren 😅 Danke dafür 🙂

@daniel_bohrer

Jetzt hast du auch noch die Zustimmung zum Tröt von @ueckueck vor mir formuliert.... jetzt bin ich doppelt langsam.

Sowohl der Ursprungströt als auch deine Ergänzung: vollste Zustimmung.

@kami_kadse

@kami_kadse @ueckueck Müsste man echt erfinden, ein Netzwerk aus vielen kleinen Instanzen, welche alle miteinander kommunizieren können, Relevanz ist egal 😏

@ueckueck

ich bin da vollkommen Deiner Meinung.

#Fediverse ist für mich eher ein Camp mit vielen verschiedenen Gruppen und Menschen, die ihre Treffpunkte und Stände haben.

Eins kann in Ruhe schlendern und sich unterhalten, lernen, austauschen. Es gibt (fast) keine Schreihälse, die alles dominieren wollen, bzw die kann ich gut ausblenden und kein Automatismus drängt sie mir auf.

Unangenehme, negative und aufdringliche Menschen können dezentral eingebremst und auch abgekapselt werden.

@jaddy
Ohne Mist, fast jede Antwort, die ich von dir bekomme, ist untermalt mit solchen anschaulichen Bildern. Liebs!

Ja, der gestrigen Abend hat mir gezeigt, dass ich vermutlich doch jetzt öfter persönlich einbremsen werde.

Das widerstrebt mir ja eigentlich, weil ich so gut wie nie mute oder blocke, da ich, so viel Persönliches ich hier auch teile, den Account vor allem als öffentlichen Account sehe.
Aber na ja, mache das ja aus Erreichbarkeitsgründen und wenn ich das bei mir unangenehmen "größeren" Accounts mache, sollte es da wenig potentielle Probleme geben.

@ueckueck@dresden.network Aus der Sicht von Promis sind wir auch nicht relevant, weil wir keine Reichweite haben. So geht das Spiel mit der Stimme die wir alle haben.

@ybaumy
Es ist halt die Ansicht, wie Relevanz definiert wird.

Habe schon an vielen Ecken erzählt, dass die Interaktionsrate hier höher ist und wirklich sinnvoller Input aus Social Media i.d.R. nur von hier kommt. Eben so wie alle, die mir einfallen, die wegen Social Media Aufrufen zu Veranstaltungen von uns (Piraten Dresden) gekommen sind oder ihre Hilfe angeboten und dann auch was gemacht haben.

Die "Währung" sind eben nicht Klicks, Follows, Shares und Likes, sondern echte menschliche Kontakte. Und nur weil sich damit kein Geld verdienen lässt, ist das trotzdem relevant. Wenn auch nicht für "Promis"

Dieses Relevanz-Argument piept mich eh an. Aber dazu wurde hier auch schon so viel geschrieben.

Dafür war es schön zu lesen, wie andere dann geschrieben, dass ihre Kontakte hier für sie sehr wohl relevant sind.

@ueckueck @ybaumy Und das ist auch genau das, was ein soziales Netzwerk ausmacht, nämlich die Menschen bzw. die menschliche Interaktion. Allein das ist hier relevant. Alles andere wäre reine Selbstvermarktung und das kann man auch wieder schön bei Böhmis Relevanz-Post sehen, da kommt nämlich nix mehr von ihm. Frei nach dem Motto was raushauen, Klicks bzw. Favs sammeln und weiter im Text. Nö, diese Art von "Relevanz" kann mal schön bei den kommerziellen sozialen Netzwerken bleiben.

@ueckueck

zugegeben, wenn du wie böhmermann 2,3 millionen follower hast, auf twitter, dann ist das schon ne hausnummer.

also im sinne einer strategischen diskursverschiebung ist da die perspektive schon anders.

für "kleine" leute mit paar hundert, evtl tausend followern ist das fediverse aber sicherlich relevanter, da stimm ich zu.

und ich glaube diese perspektive kann man erst dann so richtig nachvollziehen wenn man selbst stark im sinne dieser diskursverschiebungen denkt.

anders gesagt: leute auf mastodon stimmen z.B. dem inhalt des neo magazin royals eh in 90% zu gefühlt, und die gucken das sowieso ab und zu egal ob böhmi hier aktiv ist oder nicht. bspw weil leute auch ohne seine präsenz drüber sprechen.

ich glaube die diskursverschiebung bezieht sich aber immer auf den konservativen raum, und dafür ist twitter halt die bessere plattform, gerade weil er die rechten shitstorms gegen sich aus strategischer sicht nutzen kann für die diskursverschiebung.

@fruechtchen
Das ist auch ein Interessanter Ansatz und auch wenn ich denke, dass auch konservative Stimmen insgesamt vll bereichernd sind, auch wenn ich die wenigsten lesen will, gibt es ja auch schon rechte Stimmen, die von vielen geblockt werden.

Danke für den neuen Aspekt.
Ist halt immer die Frage: Wie sehr wollen wir alle in unserer Bubble sein?

Habe gerade an anderer Stelle zu Themenvielfalt geantwortet, aber klar, politisch sind hier wenig Leute "rechts der SPD" zu finden.

@ueckueck @fruechtchen

Ist ja alles gut und schön. Aber ich erkläre nochmal, was privilegiert bedeutet.
Es bedeutet, wenn Du eben nicht dauernd Angst vor repressiven Maßnahmen haben musst, wenn Du nicht verfolgt bist.

Für illegale Menschen, Geflüchtete, politisch Verfolgte, Investigativjournalisten ist es sehr relevant, wie sicher die benutzten Medien und ihre Daten etc. sind.

Mag ja sein, dass er da eine andere Perspektive hat. Aber dann ist das seine und dann soll er die Fresse halten. Und ne, ich bin kein Fan von Typen die reine Selbstdartsteller sind. Mehr ist er nicht, denn er kratzt niemals am System.

Konservatismus gehört zu Abolish aller alten , patriarchalen, gewaltvollen Systeme dazu.

@ShutDownSofie
Ja, ich kann viel aktiv ausschließen, weil ich es eben kann. Weil ich die Mittel habe, weil ich gesund bin & in unserer Gesellschaft einen Stand hab, mich mit Konservativen anlegen zu können.
Ich Frage mich gerade, wie sehr eine CDU-Instanz föderieren könnte oder ob ihnen eh keine Socke folgen würde.
Ich denke, das ziemlich sicher keine kritische Masse Konservativer hier landen wird, weil der Aufbau nicht attraktiv genug ist.
Aber wie gut könnten linke Instanzen noch schützen, wenn es doch viele werden?
Dass das Fedi auch ein Rückzugsort sein kann, ist den lauten vermutlich egal. Mit Rückzugsorten lässt sich kein Geld verdienen.
Bin gerade froh, dass du zur Anfangswelle noch nicht wieder hier warst. Viele der pöbelnden Menschen sind wieder weg.
In der Zeit hatte ich wirklich Angst, was aus dem Fedi wird & hab viel geweint & mich hilflos gefühlt.
Klar, es sind auch viele dazu gekommen, über die ich sehr froh bin, aber schnelles Wachstum ist immer Scheiße.
@fruechtchen

@ueckueck

Stimmt schon.

Oh ne, hatte so ne Ahnung. Ja, bin froh, es nicht erlebt zu haben.

@fruechtchen

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