Wenn man sieht, wer auf Twitter alles zu den Protesten gegen Querdenken gestern in aufgerufen hat, hätten schon ein paar Leute mehr da sein dürfen. Naja. Aber auch so war es ein deutlich sicht- und hörbarer Gegenprotest.

Danke jedenfalls an alle, die da waren und vor allem an die Menschen, die das organisiert haben.

Morgen heißt es wieder Hopp, Hopp, Schwuerbelstopp. Hier ist noch einmal das Wichtigste in Kürze:

📌 Die Zubringerdemo startet um 14:30 Uhr im Alaunpark.
📌 Die Versammlung auf dem Postplatz beginnt um 15:30 Uhr.
📌 Kommt, vor allem wenn ihr direkt in die Altstadt kommt, nicht allein. Bildet Banden. Es werden viele unangenehme Menschen unterwegs sein, deren Interesse nicht immer bei verbalem Austausch endet.
📌 Bringt gern passende Schilder und Transparente sowie akustische Kleinstmittel mit.
📌 Da es sehr warm wird, denkt an Sonnenschutz und genügend zu Trinken.
📌 Wir sind schon ab der Zubringerdemo dabei :)

♥️ Gemeinsam mit allen Menschen, die den Tag vorbereitet haben, freuen uns auf zahlreiche Unterstützung!

Am Samstag, 18.06.2022 wollen sog. Querdenker*innen in eine "Großdemo" durchführen.

Seebrücke Dresden, @fffdresden , @jusos und andere antifaschistische Menschen rufen zu Gegenprotesten auf:
- Hauptdemo 15:30 Uhr Postplatz
- Zubringerdemo 14:30 Uhr Alaunpark

@carl @moohten
Darum gehts in dem Fall nicht. Die Wahl findet erst am 12. Juni statt. Aber es gibt wohl eine festgelegte Maximalgröße für Wahlplakate, die hier überschritten wird.

Ein Beispiel:

Die Suche nach "[hashtag]dresden" liefert keine Ergebnisse. Die Seite dresden.network/tags/dresden zeigt aber Beiträge mit diesem Hashtag.

Show thread

Die Suchfunktion (in der Weboberfläche) funktioniert bei mir derzeit wohl nicht richtig. Egal, was ich eintippe: "Nichts für diese Suchbegriffe gefunden".
Ich meine, dass das vor ein paar Tagen noch anders war.

Geht das anderen Leuten auf der Dresden-Instanz auch so? Oder versteh ich als Neuling nur die Suche nicht?

@maxim@maximandreev.de @maxim
Danke für deine Hilfe als Dolmetscher und für diesen berührenden Text.

@tpheine
Darum ging es mir eigentlich auch nicht. Ich versuch mal, meine Gedanken besser zu formulieren:

Ich verstehe die Frage von @Hawkinger so: Inwiefern darf man ein einzelnes Parteimitglied für das Handeln und die Aussagen der Partei verantwortlich machen?

Es gibt wohl in jeder Partei interne Auseinandersetzungen, mit deren Ergebnis nicht jedes Parteimitglied einverstanden ist. Natürlich wird man nicht wegen jeder Meinungsverschiedenheit gleich aus der Partei austreten, sondern erst mal versuchen, für die eigene Meinung zu kämpfen. So wie du es beschrieben hast.

Aber das hat doch auch Grenzen. Wenn es um zentrale Entscheidungen geht, die ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann oder die Parteilinie komplett meinen Werten widerspricht und es keine Chance zur Änderung gibt, dann verlasse ich besser die Partei.

Ich finde schon, dass man mit einer Parteimitgliedschaft seiner Partei in den zentralen Fragen zustimmt und dann auch dafür mitverantwortlich ist.

@tpheine @Hawkinger
Gut, aber auch wenn ein AfD-Mitglied seinen Einfluss nutzen würde und die Partei ein kleines bisschen weniger rechts machen würde, wäre die AfD immer noch eine rechtsradikale Partei. Rassismus und rechte Ideen sind doch geradezu der Markenkern der AfD.

@Hawkinger
Ich bin da deiner Meinung.

Diese Ausrede lasse ich höchstens ganz für die Anfangsphase der AfD gelten. Aber seit Jahren ist die Partei so eindeutig rechtsradikal und in Teilen faschistisch, dass es nun wirklich jeder noch so naive Mensch mitbekommen haben muss.

Selbst wenn es in der AfD keinen weiteren Rechtsruck geben sollte, ist die Partei doch schon seit langem ultrarechts. Es gibt unterschiedliche Nuancen an kackbraun, aber es bleibt kackbraun.

Wer heute noch in der AfD ist, ist für mich rechtsradikal. Und nein, nicht ich stelle den Menschen in die rechte Ecke. Der stellt sich selbst in die rechte Ecke.

Ich bin und werde wahrscheinlich eher ruhig unterwegs sein.

War früher mal (unter anderem Namen) bei Twitter angemeldet, um über rechte Umtriebe in Dresden und Gegenproteste auf dem Laufenden zu bleiben. Ob das mit Mastodon auch geht, wird sich zeigen.

Ich mag die Grundgedanken hinter Mastodon (Open Source, Dezentralität). Kommunikation sollte nicht von einzelnen Unternehmen kontrolliert werden.

Dresden.Network

Dresden.Network ist eine Mastodon Instanz für alle aus Dresden und Umgebung,dennoch offen für alle.